Werbung
Werbung
Werbung

transport logistic 2017: Mars macht mobil für Klimaschutz per GS1

Nahrungsmittelhersteller lässt nur noch nach dem "Lean-and-Green"-Programm zertifizierte Transport- und Lagerdienstleister für Ausschreibungen zu.
Initiativ geworden: Aus Sicht von Björn Anderseck, Availabilty & Distribution-Manager bei Mars, ist "Lean and Green" die optimale Plattform für eine nachhaltige Supply Chain. | Mars
Initiativ geworden: Aus Sicht von Björn Anderseck, Availabilty & Distribution-Manager bei Mars, ist "Lean and Green" die optimale Plattform für eine nachhaltige Supply Chain. | Mars
Werbung
Werbung
Johannes Reichel

Als erstes Unternehmen in Deutschland hat der Lebensmittelkonzern Mars in seinen Transport- und Lagerausschreibungen die Teilnahme am Nachhaltigkeitsprogramm "Lean and Green" als Bewertungskriterium aufgenommen. Auf der transport logistic stellt der Träger des Klimaschutzprogramms in Deutschland, GS1 Germany, gemeinsam mit den Mars-Dienstleistern Rigterink und VS Heibo die Initiative vor. Beide Dienstleister gehörten zu den ersten deutschen Unternehmen, die ihr Umweltziel erreicht haben und hierfür 2016 den sogenannten "Lean and Green First Star" erhielten, schildert der Anbieter. Mars gehöre neben 16 weiteren Unternehmen zu den Vorreitern der Initiative. Das Unternehmen engagierte sich bereits in den Niederlanden für die Initiative und brachte sie als einer der Botschafter nach Deutschland, skizziert GS1. Der deutsche Unternehmenszweig erhielt 2016 den Lean and Green Award für seinen Aktionsplan, den Kohlendioxidausstoß zu senken. „Mars verfolgt das Ziel ‚Sustainable in a generation‘. Die Supply Chain kann einen entscheidenden Beitrag dazu leisten und dies nehmen wir sehr ernst. Lean and Green ist die optimale Plattform diese Ambition nachweisbar zu erfüllen und zu gestalten“, ist Björn Anderseck, Availability & Distribution Manager Mars Germany, überzeugt.

Insgesamt nehmen inzwischen über 40 Unternehmen an Lean and Green in Deutschland teil. Gemeinsam konnten sie den CO2-Ausstoß in der Logistik seit Start der Initiative in 2013 schon um über 100.000 Tonnen senken. Im Rahmen der Initiative können Unternehmen ihre Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Logistik prämieren lassen. Die Non-for-Profit Initiative verfolgt nach eigenen Angaben das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Lager- und Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren. Wie die konkreten Aktionen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes aussehen, bleibt den Unternehmen überlassen. In Deutschland steht der Standardisierungsspezialist GS1 Germany hinter Lean and Green.

Halle B2 Stand 223/324

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung