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transport logistic 2019: Trailer-Telematik für Mischflotten

Die weiterentwickelte Trailer-Telematik von Trendfire soll lückenloses Überwachen und Dokumentieren von EBS- und Kühldaten ermöglichen. Zudem lassen sich künftig Lösungen anderer Hersteller wie Schmitz Cargobull oder Krone integrieren.

Die Trailer-Telematik setzt auf einen modularen Aufbau mit Funksensoren für Temperatur und Türstatus und umfasst alle wichtigen Funktionen wie beispielsweise Ortung, Temperaturkontrolle oder EBS-Daten. | Foto: Trendfire
Die Trailer-Telematik setzt auf einen modularen Aufbau mit Funksensoren für Temperatur und Türstatus und umfasst alle wichtigen Funktionen wie beispielsweise Ortung, Temperaturkontrolle oder EBS-Daten. | Foto: Trendfire
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Julian Kral

Der Telematikspezialist Trendfire präsentiert auf der transport logistic 2019 in München (4. bis 7. Juni) seine weiterentwickelte Trailer-Telematik, die laut Unternehmen jetzt auch Lösungen anderer Hersteller wie zum Beispiel Schmitz Cargobull oder Krone integrieren kann. Die aus verschiedenen Quellen stammenden Temperatur-, Ortungs- und EBS-Daten werden via Schnittstelle an das roadlox-Webportal von Trendfire gesendet. Sämtliche temperaturgeführten Transporte und Trailer-Daten sollen dort über einen zentralen Bildschirm überwacht werden können.

Mit seiner Lösung will sich der deutsche Mittelständler vor allem an die Betreiber von Mischflotten richten, deren Trailer mit Telematiklösungen unterschiedlicher Hersteller ausgerüstet sind. Die Trailer-Telematik setzt auf einen modularen Aufbau mit Funksensoren für Temperatur und Türstatus und umfasst alle wichtigen Funktionen wie Ortung, Tracking, Temperaturkontrolle, Türaktivitäten, gefahrene Kilometer, Betriebszeiten und EBS-Daten. Eine robuste, kompakte Bauform und geringer Montageaufwand runden das Paket laut Trendfire ab.

Autarke Funklösung

Zur lückenlosen Dokumentation der Kühlkette können laut dem Telematikspezialist bis zu sechs drahtlose Sensoren mit einer Einheit verbunden werden, so dass sechs Zonen im Auflieger getrennt überwacht werden können. Ihre Informationen übermitteln die Geräte anschließend via Funk. Die Lösung funktioniert dabei völlig autark und unabhängig von der jeweiligen Zugmaschine. Über das Webportal werden die Temperatursensoren den jeweiligen Aufliegern zugewiesen und individuelle „Setpoints“ zur Überwachung der Temperatur eingestellt, bei deren Über- oder Unterschreitung das System automatisch Warnungen generiert, erklärt Trendfire. Der Ladezustand der eingebauten Batterien in den Sensoren ließe sich ebenfalls online abrufen, wobei die Energiespeicher eine Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren haben soll.

Wenn gewünscht, könne die Trailertelematik zusätzlich mit dem Temperaturschreiber verbunden werden, derzeit ist die Anbindung von Geräten der Marken Euroscan, Carrier und Thermoking laut dem Hersteller problemlos möglich. Die in Böblingen entwickelte Telematikeinheit für Trailer ist nach IP 68 gegen Wasser und Staub geschützt und so für den Außeneinsatz sowie die Montage im Fahrwerksbereich geeignet. Durch die eingebaute Pufferbatterie sollen auch ohne externe Stromversorgung bis zu einen Monat lang Ortungssignale gesendet werden können.

Halle A3, Stand 409

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