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Transport und Logistik: Tariflöhne in Bayern steigen

Der Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. (LBS) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich in zweiter Verhandlungsrunde auf neue Tariflöhne in Bayern geeinigt.
Ergebnis der Tarifverhandlungen von LBS und ver.di: Ab 1.1.2017 eine Tariferhöhung um 2,7 Prozent, Betriebszugehörigkeitszuschläge und eine Erhöhung der flexiblen Arbeitszeitkonten. | Foto: T. Pietsch
Ergebnis der Tarifverhandlungen von LBS und ver.di: Ab 1.1.2017 eine Tariferhöhung um 2,7 Prozent, Betriebszugehörigkeitszuschläge und eine Erhöhung der flexiblen Arbeitszeitkonten. | Foto: T. Pietsch
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Tobias Schweikl

Der Landesverband Bayerischer Spediteure e.V. (LBS) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) einigten sich in zweiter Verhandlungsrunde auf einen Anstieg der Tariflöhne in Bayern um 2,7 Prozent zum 1. Januar 2017. Eine weitere Erhöhung von 2,2 Prozent soll im März 2018 erfolgen. Die Vergütung der bayerischen Auszubildenden in der Speditions-, Transport- und Logistikbranche ist von diesen Anpassungen laut LBS ausgenommen. Diese soll mit Wirkung zum 1. Januar 2017 um 30 Euro steigen und ab 1. März 2018 um weitere 30 Euro angehoben werden.
Für gewerbliche Arbeitnehmer wird Angaben der LBS zufolge ab 1. Januar 2018 zudem ein Betriebszugehörigkeitszuschlag eingeführt. Für Angestellte, die elf Jahre in einem Betrieb tätig sind, soll dieser stufenweise bis zum Jahr 2022 auf 70 Euro pro Monat ansteigen. Auch Beschäftigte mit vier sowie acht Jahren Beschäftigungsdauer sollen sukzessiv steigende Zulagen erhalten.
Auch die Regelungen zur flexiblen Arbeitszeit im Mantelvertrag waren Thema der Tarifverhandlungen. Dem Verband zufolge wurde bei den Zeitkonten eine Erhöhung auf 120 Stunden beschlossen.

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