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Transporter: Ford Transit Custom mit intelligentem Tempomat

Auch die Nutzfahrzeugvariante des 3,0-Tonnen-Kompaktvans erhält eine optische Auffrischung im Fiesta-Look. Erstmals kommt regelt ein Tempomat auf die erlaubte Geschwindigkeit. Sparversion mit 5,7 l/100 km Verbrauch angekündigt.
Anpassungsfähig: Erstmals regelt im aufgefrischten Ford Transit Custom ein "intelligenter Tempomat" die Geschwindigkeit selbsttätig - per Verkehrszeichenerkennung. | Foto: Ford
Anpassungsfähig: Erstmals regelt im aufgefrischten Ford Transit Custom ein "intelligenter Tempomat" die Geschwindigkeit selbsttätig - per Verkehrszeichenerkennung. | Foto: Ford
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Johannes Reichel

Auch die Nutzfahrzeugvariante des Kompakttransporter Ford Tourneo/Transit Custom erhält wie angekündigt eine optische Auffrischung außen und ein neues Interieur im Inneren. Die Änderungen entsprechen denen des Pkw-Modells und beziehen sich optisch vor allem auf die Frontpartie des Bestseller-Modells im Ford-Nutzfahrzeugprogramm, das sich nach Angaben des Herstellers 2016 europaweit 118.000 mal verkauft hat. Markant sind neben dem tiefschwarzen Grill der Nfz-Version vor allem die LED-Tagfahrlichter und wahlweise HID-Xenon-Leuchten. In der Kabine wurde die Ablagensituation für größere DIN-A4-Unterlagen auf dem Armaturenbrett sowie für Utensilien in den Türtaschen verbessert. Auch die Türgriffe zeigen sich jetzt ergonomischer, die Regler für Lüftung und Media-System besser bedienbar und ein 8-Zoll-Touchscreen hält als Option Einzug. Falls dieser nicht geordert wird, findet an seiner Stelle ein Smartphone oder Navigationsgerät Platz, das per USB auch aufgeladen werden kann. Die Sitze wurden ebenfalls in der Polsterung sowie im Bezug überarbeitet und sollen jetzt haltbarer sein.

Ford schiebt zudem weitere Assistenzsystemfunktionen zum bereits erhältlichen Paket aus Abstandstempomat, Kollisionswarner mit Fußgängererkennung, Seitenwind- und Spurassistent nach. Der intelligente Tempomat etwa regelt mit Hilfe der Verkehrszeichenerkennung die aktuell erlaubte Geschwindigkeit ein, ein Novum im Transportersegment. Wie beim VW Crafter gibt es zudem einen Ausparkassistenten, der beim Zurückstoßen aus Parklücken den Querverkehr scannt und nötigenfalls eine Warnung an den Fahrer ausgibt. Außerdem ist jetzt die bereits angekündigt Sechsgang-Wandler-Automatik erhältlich. Zudem führt der Hersteller eine Schnittstelle ein, die die Modifikation der Fahrzeuge für externe Aufbauhersteller erleichtern soll. Sie sollen auf die Echtzeit-Daten des Fahrzeugs zugreifen können.

Eine spezielle Sparversion Econetic mit der 105-PS-Version des neuen 2,0-Liter-Euro-6-Motors soll dank diverser Maßnahmen wie Start-Stopp-System, Leichtlaufreifen und Tempobegrenzung auf 100 km/h nicht mehr als 5,7 l/100 km verbrauchen. Topversion auf der anderen Seite der Scala ist das mittlerweile traditionelle Modell "Sport", das außer mit einer Streifenlackierung und einem sportlich angehauchten Optik-Paket mit der 170-PS-Einstellung des sogenannten "Ecoblue"-Diesel-Motors aufwartet. Ford will zudem bis 2019 mit einer Hybrid-Variante des Custom an den Start gehen, die ab Ende des Jahres in London in den Flottenversuch geht. Dabei wird ein 1,0-Liter-Ecoboost-Motor kombiniert mit einem Elektromotor, der rein elektrisches Fahren etwa in der Stadt ermöglicht.

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