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Transporter: Peugeot Partner mit zweigeteiltem Diesel-Line-Up

Hersteller gibt wie die PSA-Schwester Citroen die Preisliste für den neuen Kompaktvan bekannt, die allerdings noch Euro6b-Varianten führt. Diese bieten einen günstigem Preis. Der Turbo-Benziner fehlt zum Start, Allrad und Elektro folgen später.

Licht und Schatten: Der Peugeot Partner startet zwar mit einem Euro6d-TEMP-Aggregat in der Top-Version in den Markt, die günstigeren Brot-und-Butter-Varianten erfüllen aber nur Euro 6b. | Foto: PSA
Licht und Schatten: Der Peugeot Partner startet zwar mit einem Euro6d-TEMP-Aggregat in der Top-Version in den Markt, die günstigeren Brot-und-Butter-Varianten erfüllen aber nur Euro 6b. | Foto: PSA
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Johannes Reichel

Der Nutzfahrzeughersteller Peugeot startet im November in den Verkauf seines neuen Kompakttransporters Partner. Der 2,2-Tonner ist baugleich mit dem Citroen Berlingo sowie dem Opel Combo, die ebenfalls in den Markt starten. Entgegen ursprünglicher Aussagen gibt es bei allen drei Herstellern von dem Fahrzeug allerdings weiterhin Varianten mit Euro6b-Einstufung. Diese starten bei einem günstigen Einstiegspreis von 16.300 Euro netto für den 75-PS-HDI-Kastenwagen L1. Auch dieser Motor verfügt zwar über Rußpartikelfilter sowie SCR-Kat, erfüllt aber formal nur die derzeit noch gültige Norm für Fahrzeuge der gewerblichen Klasse N1. Leistungsmäßig sind 1,6- und 1,5-Liter-BlueHDI-Motoren in der 100-PS-Einstufung identisch, letzteren gibt es in Euro6d-Temp aber bisher nur in der Pkw-Variante Peugeot Rifter. Auch beim Verbrauch sind sich die Motoren sehr ähnlich:Dieser soll zwischen 4,2 l/100 km beim 100-PS-Euro6b-Modell und 4,5 l/100 km beim Euro-6dTEMP-Modell liegen. Der Kastenwagen mit dem 100-PS-HDI kam bei einer ersten ausführlichen Testfahrt über 80 Kilometer Landstraße und Stadt auf einen Verbrauch von 5,2 l/100 km laut Bordcomputer. Auch das Euro6b-Modell verfügt über eine schnell reagierende Start-Stopp-Automatik.

Auf Nummer sicher nur mit dem Top-Diesel

Wer sich beim gewerblich orientierten Modell Partner komplett zukunftssicher im Fuhrpark aufstellen will, muss zu der teuren Variante mit neuem 1,5-Liter-Blue-HDI-Motor und 130 PS (300 Nm) sowie höherer Ausstattungsstufe greifen, für die der Hersteller allerdings 4.300 Euro mehr aufruft. Dann sind aber eine Klimaanlage, Tempomat sowie eine rechte Schiebetür mit an Bord, die in der Basis fehlen. Die Groupe PSA hatte zuletzt mit dem Argument geworben, bereits jetzt sämtliche Fahrzeuge in Euro6d-Temp-Einstufung liefern zu können, was sich aber vor allem auf die Pkw-Kombi-Varianten bezieht. Hier sind auch die vielfach ausgezeichneten Dreizylinder-Turbo-Benzin-Motoren schon erhältlich, die dem Kastenwagen Partner noch vorbehalten bleiben. Generell nur mit dem Top-Motor kombinierbar ist beim Partner das schnell und komfortabel schaltende 8-Gang-Automatik-Getriebe.

Variante für mehr Nutzlast und Grip

Angeboten wird der Peugeot Rifter wie seine baugleichen Geschwister jetzt auch als Grip-Variante, die mit 1.000 Kilo Nutzlast, drei Zentimeter höherer Bodenfreieit, einer Traktionskontrolle, drei Sitzen sowie größeren Rädern aufwartet. Zudem ist eine "Asphalt"-Version im Angebot, die diverse On-Road-Features wie Audio-Anlage, Fernlichtassistent, Klimaautomatik, Tempomat und Multifunktionslenkrad zusammenfasst. Das mit 300 Euro fair gepreiste Sicherheitspaket umfasst Tempomat, Spurassistent sowie Verkehrsschilderkennung, für 450 Euro ist zusätzlich auch der Abstandstempomat ACC enthalten, verfügbar alllerdings nur für die Top-Version. Bei Peugeot sind außerdem ab Werk die mit Bott-Ausbauten bestückten Branchenfahrzeuge Service Edition und Advantage Edition im Sortiment, erstere auf Basis des L1-Modells, letztere auf L2-Plattform. Das Advantage-Modell zielt speziell auch auf Transportunternehmer und wartet mit zahlreichen Ladungssicherungsfeatures wie kunstharzbeschichtetem Laderaumboden, Innenwandverkleidung sowie vier Zurrgurten inklusive Fittingen und Airline-Schienen auf. Wahlweise verfügt die Avantage Plus-Edition über eine Unterflur-Staubox für die Unterbringung etwa von Werkzeug.

Zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen will der Hersteller noch eine 4x4-Variante, die in Kooperation mit dem Allrad-Spezialisten Dangel entsteht. Außerdem soll eine elektrisch angetriebene Variante das Portfolio ergänzen, die ab 2020 angekündigt ist. Damit will der Anbieter seine Strategie auch bei den Nutzfahrzeugen umsetzen, in jeder Klasse Diesel-, Benziner- und elektrifizierte Modelle anzubieten.

 

 

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