Transportverpackung: Nachhaltige Alternative zur Luftpolsterfolie

Luftpolster aus Papier sollen den Einstieg in die Kreislaufwirtschaft unterstützen und Produkte beim Transport zuverlässig schützen.

Neben der Schutzwirkung setzen die Luftpolster aus Papier die Produkte auch elegant in Szene. | Bild: Storopack
Neben der Schutzwirkung setzen die Luftpolster aus Papier die Produkte auch elegant in Szene. | Bild: Storopack
Tobias Schweikl

Der Schutzverpackungsspezialist Storopack Hans Reichenecker GmbH bietet einen Ersatz für traditionelle Luftpolsterfolie aus Kunststoff an. Die „PAPERbubble“ verwendet dazu Papier in Kombination mit Luft und soll die gleichen Schutzeigenschaften wie herkömmliche Luftpolsterfolie haben.

Perforationen in der Mitte eines jeden vorgefertigten Bogens sollen die Handhabung erleichtern. Verpacker könnten so die richtige Menge an Verpackungsmaterial wählen und damit Abfall reduzieren, heißt es beim Unternehmen. Es seien nur wenige Handgriffe nötig, um das Packgut mit dem Papier zu umwickeln, zu polstern oder Hohlräume im Versandkarton zu füllen.

„Ein durchdachtes Produktdesign ist fundamental für das Gelingen einer Kreislaufwirtschaft. Storopack wendet dabei die Prinzipien des Ökodesigns an, um seine Produkte in puncto Nachhaltigkeit stetig zu optimieren. Unser Ansatz ist es zudem, Überverpackung durch unnötigen Ressourceneinsatz zu vermeiden“, so Paul Deis, Produktmanager Paper bei Storopack.

Das neue Verpackungsmaterial bestünde aus nachwachsenden Rohstoffen und könne zu 100 Prozent recycelt. Es eigne sich besonders gut für den Versand empfindlicher und kleiner Produkte, beispielsweise Kosmetik und Elektronikkomponenten sowie Waren des Onlineversandhandels.

PAPERbubble ist in eigens konzipierten Kartons à 300 Stück erhältlich. Der Karton ermöglicht die Entnahme der Papierbögen direkt am Packplatz. Die Lösung kommt ohne Maschinensystem aus und lässt deshalb sich ohne hohe Investitionskosten in bestehende Versandlinien integrieren.

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