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Trumpf will seine Ersatzteillieferungen beschleunigen

Der Maschinenbauer Trumpf errichtet am Stammsitz in Ditzingen ein neues Logistikzentrum. Das Unternehmen will in den kommenden zwei Jahren 35 Millionen Euro investieren.
Mit dem neuen Ersatzteilzentrum will das Maschinenbauunternehmen Trumpf effizienter auf Auftragsschwankungen reagieren können. | Bild: Trumpf
Mit dem neuen Ersatzteilzentrum will das Maschinenbauunternehmen Trumpf effizienter auf Auftragsschwankungen reagieren können. | Bild: Trumpf
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Tobias Schweikl

Mit mehr als 30.000 lagerhaltigen Materialien und über 1.000 täglichen Sendungen ist das aktuelle Zentrallager in Ditzingen Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Logistik-Netzwerks von Trumpf. Der Großteil der Sendungen erreicht die Kunden bereits am nächsten Morgen. Um die Ersatzteilverfügbarkeit zu maximieren und gleichzeitig die Durchlaufzeiten zu minimieren, wird die Anlage nun komplett neu gestaltet. Das neue Logistikzentrum mit 13.000 Quadratmeter Fläche und 18 Meter Höhe entsteht direkt neben der Bundesautobahn A81.
Die neue Lagersteuerung soll die Gängigkeit des Sortimentes berücksichtigen, so dass Eilaufträge priorisiert bearbeitet werden. Durch eine Mischung aus automatisierten und manuellen Lagerprozessen soll flexibel auf Auftragsschwankungen reagieren werden können. Ein neues Lagerverwaltungssystem auf Basis von SAP EWM mit direkter Kopplung des Automatiklagers soll die Reaktionsfähigkeit verbessern. Durch einen parallelen Daten- und Materialfluss in der gesamten intralogistischen Kette will Trumpf zudem die Transparenz in allen Prozessen steigern.
Neben einem automatischen Kleinteilelager mit mehr als 20.000 Behälterstellplätzen für schnelldrehende Teile soll ein manuelles Fachbodenregal auf vier Ebenen für Langsamdreher sowie verschiedene Palettenregale für Groß- und Sperrigteile errichtet werden. Integriert in den Neubau entstehen 1.700 Quadratmeter Bürofläche.
Das Beratungs- und Planungsunternehmen io-consultants GmbH & Co. KG aus Heidelberg begleitet das Projekt als Generalplaner. Bereits vor der Realisierung arbeiteten Trumpf und io-consultants zusammen: 2012 gestaltete das Beratungsunternehmen die übergeordnete Strategie, seit 2014 ist es für die Feinplanung und Ausschreibung verantwortlich. Die Erdbauarbeiten begannen im September. Für Anfang 2017 ist der Go-Live des neuen Ersatzteilzentrums geplant.

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