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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht

Wer beim Fahren unter Drogeneinfluss ertappt wird, dem drohen Geldbußen von 250 bis 750 EUR, bis zu drei Monate Führerscheinentzug und vier Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister.
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Redaktion (allg.)
Das legt §24 des Straßenverkehrsgesetzes fest. Wenn Anzeichen von Fahrunsicherheit vorliegen oder es unter Drogeneinfluss zu einem Verkehrsunfall kommt, macht sich der Fahrer zudem strafbar. Dann drohen Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren, Führerscheinentzug, hohe Geldstrafen und gegebenenfalls Schadensersatzforderungen. Hinzu kommen kostspielige medizinisch-psychologische Gutachten und Drogen-Screenings. Drogen am Steuer können präzise ermittelt werden. Bei Verkehrskontrollen und Unfällen nutzt die Polizei Schnelltests, die auch geringe Drogenmengen in Schweiß, Speichel oder Urin nachweisen. Bluttests im Krankenhaus oder auf der Polizeiwache sichern den Nachweis rechtlich ab. Dabei werden Zeitpunkt und Menge der konsumierten Drogen identifiziert. Einen Grenzwert gibt es nicht. Schon der Nachweis geringer Konzentrationen kann zu hohen Geldstrafen und dem Entzug der Fahrerlaubnis führen. Über rechtliche Folgen einer Drogenfahrt informiert die Internetseite www.dont-drug-and-drive.de, eine Initiative der Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft.
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