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UPS testet Lastenrad auch in Basel

Nach Hamburg prüft der Paketdienstleister auch in Basel, inwiefern der Einsatz seines dreirädrigen Lastenrads sinnvoll ist - ökologisch und ökonomisch.
Vereint Ökologie und Ökonomie: Das volumenstarke und geschlossene Lastendreirad von UPS mit 1,5 Kubik Stauraum und 150 Kilo Nutzlast. | Foto: UPS
Vereint Ökologie und Ökonomie: Das volumenstarke und geschlossene Lastendreirad von UPS mit 1,5 Kubik Stauraum und 150 Kilo Nutzlast. | Foto: UPS
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Johannes Reichel

UPS testet sein elektrisch unterstütztes Lastenrad vom Typ Cargo Cruiser nun auch in der Baseler Innenstadt. In Hamburg ist das Fahrzeug bereits seit längerem im Einsatz, erst im Februar wurde ein Projekt mit der Kombination aus Lastenrad und Mikrodepot vom Hamburger Stadtrat mit zweijähriger Laufzeit beschlossen. Der US-Paketdienstleister UPS will das futuristische Rad auf drei Rädern vorerst in einem Zeitraum von vier Wochen zum Einsatz bringen. Für UPS geht es nicht nur um den ökologischen, sondern auch um den wirtschaftlichen Nutzen des Fahrzeugs. In Hamburg hat der Dienstleister bisher gute Erfahrungen gemacht. Das Liefer-Dreirad hat für die Pakete einen Stauraum von 1,5 Kubikmetern und kann eine Fracht von bis zu 150 Kilogramm transportieren. Inklusive der 250-Watt-Batterie wiegt das Gefährt leer 115 Kilogramm.

UPS will mit dem Einsatz der Lastenräder die Verkehrs-, Lärm- und Abgasbelastung in den Innenstädten senken. "Diese Art der urbanen Lieferung bringt auch UPS selbst deutliche Vorteile, da sie die Zeit für die Suche nach der richtigen Parkposition senkt", kommentierte Philip Healey, Manager von UPS Switzerland den Praxistest. Nach dem Test wird eine Baseler Arbeitsgruppe für City-Logistik die Erkenntnisse untersuchen. Das Pilot-Projekt in Basel ist Teil der UPS-Strategie, den Ausstoß von Treibhausgasen in den eigenen Fuhrparks zu reduzieren. Im Jahr 2013 senkte das Unternehmen weltweit seinen CO2-Ausstoß nach eigenen Angaben um 1,5 Prozent, während gleichzeitig das Transportvolumen um 3,9 Prozent anstieg.

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