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UPS weitet Mikrodepot-Lastenrad-Einsatz in München aus

Nachdem sich das Cargobike-Mikrodepot-Modell bewährt, erweitert UPS das Münchener Modell auf ein weiteres Stadtviertel, mit eigenem Hub für neun Boxen.

Ausgeweitet: Nach Glockenbachviertel und Innenstadt (im Bild) dehnt UPS den Cargobike-Einsatz auch auf die Maxvorstadt aus. | Foto: L. Dobos
Ausgeweitet: Nach Glockenbachviertel und Innenstadt (im Bild) dehnt UPS den Cargobike-Einsatz auch auf die Maxvorstadt aus. | Foto: L. Dobos
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Johannes Reichel

Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr hat der US-Paketdienstleister UPS die Ausweitung seines City-Logistik-Projekt für die Paketzustellung in München angekündigt. Ab sofort kommen hier auch ein Mini-Hub sowie drei zusätzliche Box Movr E-Lastenräder zum Einsatz, teilte der Anbieter mit. Seit Projektbeginn im Juli 2017 habe man die Menge der mit emissionsarmen Lösungen zugestellten Pakete in der Stadt mehr als verdreifachen können.

„UPS hat die Entwicklung der Box Movr unterstützt und zur Optimierung des E-Lastenfahrrads beigetragen, indem wir Praxisdaten gesammelt und Erfahrungen weitergegeben haben“, erklärte Rainer Kiehl, Projekt-Manager City Logistik UPS Deutschland.

Mit dem Mini-Hub suche man nun nach neuen Möglichkeiten, die City-Logistik-Lösungen weiter zu verfeinern. "Wir haben nun täglich insgesamt mehr als 2.800 emissionsarme Stopps in der Stadt", ergänzt Kiehl. Aus seiner Sicht habe das Projekt in München sogar globale Bedeutung, denn das Feedback der Fahrer und Kunden fließe direkt in die Weiterentwicklung der sogenannten ‚rollenden Labore‘ des US-KEP-Logistikers ein.

Konkreter Effekt: 14 Zustellfahrzeuge eingespart

Das neue Mini-Hub dient als Depot für neun Fahrrad-Boxen, die zunächst in der Niederlassung beladen, vorsortiert und dann in das Kleindepot in der zentral im Universitäts-Viertel gelegenen Türkenstraße gebracht werden. Von dort erfolge die Zustellung mit dem elektrisch unterstützten Lastenrad des Krone-Joint-Venture-Unternehmens Rytle in der gesamten Maxvorstadt. Die abnehmbare Box ermögliche den Zustellern ein schnelleres Be- und Entladen der Cargo-Bikes. Statt die Pakete einzeln umzuladen, müssten die Zusteller nur noch die leere Box am Mini-Hub gegen eine beladene austauschen, schildert der Anbieter das Prozedere, was weniger als zwei Minuten dauere.

Durch die Erweiterung der City Logistik Lösung spare man täglich 14 dieselbetriebene Zustellfahrzeuge ein, gibt der Logistiker an. Seit 2017 nutzt man in München für die Auslieferung von Paketen bereits elektrisch unterstützte sowie konventionelle Lastenräder und Sackkarren. Zurzeit liefern in München 35 Zusteller mit Fahrrädern und mit Sackkarren Pakete aus. Darüber hinaus ist der Logistikdienstleister Teil der öffentlich-privaten Kooperation „City2Share“, bei dem die Stadt München, lokale Industriepartner sowie Wissenschaftler die Lebensqualität in deutschen Städten verbessern wollen. Nach Abschluss des Projekts werden die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet und nutzen die Daten zur Umsetzung von weiteren Nachhaltigkeitsprojekten in München und anderen Städten.

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