Vässla Club for Delivery: Leicht elektrischer Lieferdienst

Mittels Abo fürs Gewerbe erweitert der schwedische Micro-Mobility-Spezialist sein Portfolio - und bekräftigt, dass sein E-Mofa auch dem Food-Lieferalltag stand halten soll.

Speziell auf die boomende Branche der Food-Lieferdienste peilt Vässla mit dem neuen Abo-Modell fürs Gewerbe. | Foto: Vässla
Speziell auf die boomende Branche der Food-Lieferdienste peilt Vässla mit dem neuen Abo-Modell fürs Gewerbe. | Foto: Vässla
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Das schwedische Micromobility-Start-up Vässla hat sein Produktportfolio erweitert auf gewerbliche Nutzer und startet den Vässla Club for Delivery auf dem deutschen Markt. Das Abo-Modell umfasst einen Rundum-Premium-Service und ermöglicht Lieferdiensten sowie Lieferanten einen exklusiven Zugang zum unkonventionellen E-Mofa. Das stellt ist eine Kombination aus E-Bike, E-Scooter sowie E- Mofa dar und bietet Lieferanten eine neue, zeit- und ressourcensparende Mobilitätsmöglichkeit. Mit der Bereitstellung einer neuen Fahrzeugkategorie in der Absatzlogistik will man einen Beitrag zur Reduzierung des Autoverkehrs in Berlin leisten.

Trendbranche Food-Delivery als Treiber der Verkehrswende

Dabei hat man vor allem auch die boomende Food-Liefer-Branche im Blick. Laut der Verbrauchs- und Medienanalyse VuMA bestellen mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland jeden Monat ein- oder mehrmals Essen bei einem Lieferservice. Der Digital Market Outlook, ein Tool, welches aktuelle Marktzahlen und Prognosen zur digitalen Wirtschaft bereitstellt, prognostiziert dem Online Food Delivery Segment zudem in Deutschland ein konstantes Wachstum von ca. 18 Prozent bis 2024.

„Die Absatzlogistik bietet enormes Potenzial, um die Verkehrswende voranzutreiben. Jede Bestellung, die mit einem klimafreundlichen Fahrzeug ausgeliefert wird, ist ein wichtiger Beitrag, um Emissionen einzusparen und das Leben in einer Großstadt nachhaltiger zu gestalten. Mit dem Vässla Club for Delivery können Lieferdienste ihre Fahrzeugflotte neu aufstellen, wodurch Umwelt und Lieferfahrer profitieren“, wirbt Vässla-Deutschland-Chef Hannes Ahbe.

Individualverkehr, aber anders

Die Grundannahme der Schweden ist, dass privater Verkehr, vor allem Autos, in europäischen Städten künftig mehr und mehr an Bedeutung verlieren werden. Das soll aber keine Absage an den Individualverkehr bedeuten Durch ein Abo-Modell können Lieferdienste sowie Lieferanten kostengünstig ihre eigenen E-Mofas nutzen, ohne diese kaufen zu müssen. Werden sie nicht mehr gebraucht, wird das Abo beendet und die E-Mofas anderen Nutzern zur Verfügung gestellt, skizziert der Anbieter weiter. Zudem gewährleistet der Mikromobilitätsanbieter mit seinem Rundum-Premium-Service, dass Lieferfahrer stets ein voll funktionstüchtiges Fortbewegungsmittel bereit haben.

Aktionsmonat in Berlin: Fahren, mieten, Zeichen setzen

Städte seien durch den Zuzug überfüllt und der zunehmende Verkehr verschlechtere die Luftqualität. Hier will man eine simple Lösung bieten und die Menschen dazu animieren, sich nachhaltig in der Stadt zu bewegen. Vom 15. November bis 15. Dezember findet in Berlin und Madrid, wo Vässla seit Oktober ebenfalls aktiv ist, der „Sustainability Month“ statt. Interessierte Kunden können nach Abschluss der Mitgliedschaft einen Monat umsonst mit dem Vässla E-Mofa fahren. Zudem wird für jeden gewonnenen Kunden ein Baum gepflanzt, wirbt der Anbieter für sein Konzept.

Printer Friendly, PDF & Email