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Van of the Year 2020: Ford-Nfz-Chef sieht steigendes Interesse an E-Mobilität

Bei der Übergabe des Preises zum "International Van of the Year" an den deutschen Vertreter des Herstellers konstatiert Ford-Nutzfahrzeugchef Thomas Juraschek wachsendes Interesse von Kundenseite an Lösungen wie dem Transit Custom Hybrid.

Freudiger Sieger: Ford-Deutschland-Nutzfahrzeug-Chef Thomas Juraschek nahm die Replica des "International Van of the Year" vom geschäftsführenden Gesellschafter des HUSS-VERLAG Christoph Huss (links) und vom deutschen Jury-Mitglied Johannes Reichel (rechts) entgegen. | Foto: HUSS/Stefan Obermaier
Freudiger Sieger: Ford-Deutschland-Nutzfahrzeug-Chef Thomas Juraschek nahm die Replica des "International Van of the Year" vom geschäftsführenden Gesellschafter des HUSS-VERLAG Christoph Huss (links) und vom deutschen Jury-Mitglied Johannes Reichel (rechts) entgegen. | Foto: HUSS/Stefan Obermaier
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Johannes Reichel

Der Leiter Ford Nutzfahrzeuge Deutschland Thomas Juraschek sieht ein steigendes Interesse an elektrisch angetriebenen Transportern wie dem Ford Transit Custom Hybrid. Das Siegerfahrzeug der jüngsten Wahl zum "International Van of the Year" für 2020 vereine mit seinem Plug-In-Hybrid-System (PHEV) die Möglichkeit, rein elektrisch bis zu 56 Kilometer zu fahren, gebe den Kunden aber zugleich die Sicherheit, mit dem Benzin-Verbrennungsmotor als Range-Extender, Aufträge außerhalb der Stadt zu übernehmen, erklärte der Manager der Übergabe einer Replica des "International Van of the Year" im Rahmen der Galaveranstaltung zum "Europäischen Transport Preis für Nachhaltigkeit" der Zeitung Transport, die in München stattfand. Auch von der Bepreisung her habe man den Custom PHEV so einsortiert, dass er zwar teurer sei als ein aktuellster Euro6-d-Temp-Diesel-Modell, aber auch deutlich unter vollelektrisch angetriebenen Transportern liege. Man glaube damit, bestimmten Kundengruppen ein plausibles Angebot machen zu können. Zudem entlaste man mit der Technologie schnell und konkret die Städte um Lärm sowie Abgasemissionen und senke den Ausstoß von CO2 signifikant. 
 

Darüber hinaus verwies Juraschek auf die Möglichkeit, einen preiswerteren Mild-Hybrid-Antrieb zum Diesel-Motor zu kombinieren, was mit der Auszeichnung ebenfalls honoriert wurde. Auch dieses ebenso wie der PHEV ab sofort erhältliche System soll im Stadtverkehr bereits acht Prozent Spritersparnis erzielen können, weil der 48-Volt-Starter-Generator den 2,0-Liter-Euro6d-Temp-Motor beim Beschleunigen unterstützt, die Bremsenergie aufnimmt und in die Lithium-Ionen-Batterien zurückführt und zudem die Nebenaggregate entlastet.

Auf die Frage hin, ob sich Elektromobilität für die Kunden heute schon "rechnen" könne, erklärte Juraschek, man habe vor Entwicklung des PHEV-Modells intensive Marktanalysen und Befragungen von Kunden vorgenommen und könne bei bestimmten Einsatzprofilen aufgrund der hohen Spritersparnis durchaus einen "Business Case" darstellen. Der PHEV soll dank Elektrounterstützung im WLTP-Zyklus nur 2,97 l/100 km an Benzin verbrauchen und bietet damit eine Gesamtreichweite von bis zu 500 Kilometer. Als Hauptantrieb fungiert dabei immer die 92-kW-Elektromaschine, die 13,6 kWh-Lithium-Ionen-Batterie wird von dem 1,0-Liter-Ecoboost-Motor im Betrieb und wählbaren Modi aufgeladen. 

Auf internationaler Ebene war der renommierte Preis einen Tag zuvor auf der Nutzfahrzeugmesse Solutrans in Lyon vergeben worden. Der HUSS-VERLAG mit seinen Publikationen LOGISTRA und Transport stellt den deutschen Vertreter in der transeuropäischen Jury, die aus 25 Fachjournalisten besteht.

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