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VDA-Präsidentin Müller: Digitalisierung nutzen, auf Klimaschutz setzen

Die designierte Präsidentin will den Verband zum Treiber des Wandels machen. Dabei soll der Klimaschutz im Vordergrund stehen und die Chancen der Digitalisierung genutzt werden.

Will den VDA zum Antreiber des Wandels machen: Die neue Präsidentin Hildegard Müller löst im Februar 2020 Bernhard Mattes ab. | Foto: VDA
Will den VDA zum Antreiber des Wandels machen: Die neue Präsidentin Hildegard Müller löst im Februar 2020 Bernhard Mattes ab. | Foto: VDA
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Nachdem der Vorstand des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) Ende vergangener Woche einstimmig Hildegard Müller zur VDA-Präsidentin gewählt hat, zieht die neue Verbandschefin erste Linien. Müller, die am 1. Februar 2020 den scheidenen VDA-Präsidenten Bernhard Mattes ablöst, sieht die Branche "angesichts von Digitalisierung, Veränderungen im Mobilitätsverhalten und insbesondere der großen Herausforderungen beim Klimaschutz", vor gewaltigen Veränderungen. Es brauche Mut zur Innovation für alternative Antriebsformen, forderte sie. Die Rolle des Verbands sieht Müller darin als Antreiber, der "alle Akteure zusammenzubringt und einen gesamtgesellschaftlichen Dialog zur Zukunft der Mobilität" führt.

"Mit einem Angebot, das auf Klimaschutz setzt und die Digitalisierung nutzt, um für noch mehr Komfort und Sicherheit in den Fahrzeugen zu sorgen, wird die deutsche Automobilindustrie auch in Zukunft weltweite Maßstäbe setzen können“, glaubt Müller.

Sie hält die Automobilindustrie noch immer für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und die Branche für ein Symbol für "Ingenieurskunst, Qualität und Effizienz".

Müller war bis zum Oktober 2019 im Holdingvorstand des Energieversorgers innogy SE für den Bereich Netz und Infrastruktur verantwortlich. Von 2002 bis 2008 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, seit 2005 darüber hinaus Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin. Von 2008 bis 2016 fungierte sie Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), danach wechselte sie zur innogy SE. Dort hat sie in den folgenden Jahren insbesondere den Ausbau und die Digitalisierung der Netze sowie den Aufbau einer e-Mobility-Ladeinfrastruktur vorangetrieben. Müller ist die zweite Frau an der Spitze des VDA. Erika Emmerich, langjährige KBA-Präsidentin, leitete den Verband von 1989 bis 1996.

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