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Verbände: Kooperation im BGL Süd

Verband des Verkehrsgewerbes Baden VVB, Verband des Verkehrsgewerbes Württemberg VVW und Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen LBT wollen sich enger verzahnen.

| Foto: Pixabay
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Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Die Landesverbände des Transportlogistikgewerbes Verband des Verkehrsgewerbes Baden VVB, Verband des Verkehrsgewerbes Württemberg VVW und Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen LBT wollen enger zusammenarbeiten. Ab 2020 soll dafür die Marke BGL-Süd an den Start gehen. Das teilt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) mit. Die Zusammenarbeit soll sich demnach auf die jeweiligen Fachvereinigungen Straßengüterverkehr beschränken. In Richtung Politik werde es damit, so der BGL, künftig eine starke und einheitliche „Stimme des Südens“ in Berlin, Brüssel und Straßburg geben.

Reaktion auf stark veränderte Strukturen am Markt

Nachdem jetzt die zuständigen Gremien zugestimmt haben, kann die auf die jeweiligen Fachvereinigungen Straßengüterverkehr beschränkten Kooperation beginnen. Die Verbände wollen damit den sich stark verändernden Strukturen am deutschen und europäischen Transportmarkt Rechnung tragen. Sie hoffen, durch Digitalisierung und Vernetzung ihre Effizienz steigern zu können. Regionale Besonderheiten bleiben selbstverständlich in der Kompetenz des jeweiligen Landesverbandes. Für den BGL als Namensgeber habe man sich entschieden, weil dieser „bereits jetzt eine starke Marke in Deutschland und Europa“ sei. Zu den weiteren Zielen der Kooperation zählen: gemeinsames Marketing und Öffentlichkeitsarbeit nach innen und außen, hierdurch gestärkte Wahrnehmung gegenüber Politik, Öffentlichkeit, Presse und anderen Verbänden.

„Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit stehen unsere über 2.000 Mitgliedsbetriebe“, äußerten Hans Ach, Bayern, Oskar Dold, Baden, und Rolf Hamprecht im Namen ihrer jeweiligen Verbände.

„Sie benötigen mehr denn je einen vernünftigen verkehrspolitischen Rahmen, faire Wettbewerbsbedingungen in Europa, bestmögliche Dienstleistungen und Beratung sowie eine starke, gemeinsame Stimme. Wir sind sicher, dass unsere Kooperation hier wertvolle Dienste leisten kann“.

Professor Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL ergänzt: „Aus Sicht des BGL ist es nur zu begrüßen, dass sich jetzt drei unserer stärksten Landesverbände dazu entschließen, ihre Kräfte weiter zu bündeln und gemeinsam nach vorne zu gehen. Das ist ein klares Signal gegenüber Mitgliedern, Politik und Öffentlichkeit, aber auch gegenüber unseren Partnern in Wirtschaft und Verbänden", meinte Engelhardt.

"Das Gewerbe muss angesichts der enormen Herausforderungen, die uns bevorstehen, im wahrsten Sinne des Wortes zusammenrücken. Hier ist BGL-Süd der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Wir werden die Kooperation jedenfalls nach Kräften begleiten und unterstützen“, so der BGL-Vorstand weiter.

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