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Volkswagen sagt offenbar Traton-Börsengang ab

Das IPO von Traton, der Lkw-Sparte von Volkswagen, scheint sich nun doch nicht, wie von vielen erwartet, noch vor Ostern zu vollziehen. Offenbar kommt VW mit seinen Preisvorstellungen am Markt nicht an.

Trotz guter Absatzzahlen im Jahr 2018 reagieren die Märkte nicht wie von VW erhofft auf den geplanten Börsengang der Lkw-Sparte, folgerte das "Handelsblatt". | Bild: Traton
Trotz guter Absatzzahlen im Jahr 2018 reagieren die Märkte nicht wie von VW erhofft auf den geplanten Börsengang der Lkw-Sparte, folgerte das "Handelsblatt". | Bild: Traton
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Tobias Schweikl

Volkswagen stellt das geplante Initial Public Offering (IPO) für Traton zurück. Einem Bericht des "Handelsblatt" zufolge soll der für dieses Jahr geplante Börsengang verschoben werden. Ursächlich seien schlechte Konjunkturaussichten beim zyklischen Lkw-Geschäft. VW befürchtet, die eigenen Vorstellungen beim Ausgabepreis der Aktien im jetzigen Marktumfeld nicht durchsetzen zu können, schrieb die Wirtschaftszeitung unter Berufung auf einen Insider.

Die Traton SE besteht aus den Nfz-Marken MAN, Scania, Volkswagen Caminhões e Ônibus sowie der Digitalmarke Rio und veröffentlichte erst kürzlich gute Bilanzzahlen: Laut einer Mitteilung von Ende Februar konnten Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2018 auf 25,9 Milliarden Euro beziehungsweise 1,7 Milliarden Euro gesteigert werden. Geschäftszahlen, die die Kapitalmärkte offenbar weniger euphorisch bewerteten. (ms)

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