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Volkswagen verpflichtet Lieferanten zu mehr Nachhaltigkeit

Konzern will den Hebel nutzen, um Standards in Sachen Umwelt und Integrität in der Lieferkette durchzusetzen und führt zum Juli eine Nachhaltigkeitsprüfung ein.

Lieferanten am Zug: VW will in seiner Lieferkette für mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein und Handlen sorgen. | Foto: Volkswagen
Lieferanten am Zug: VW will in seiner Lieferkette für mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein und Handlen sorgen. | Foto: Volkswagen
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Johannes Reichel

Der Volkswagen Konzern hat angekündigt, ab dem 1. Juli 2019 eine weltweite Nachhaltigkeitsprüfung (sustainability rating) für seine Lieferanten einführen zu wollen. Das Unternehmen prüft damit das Nachhaltigkeitsverhalten der Geschäftspartner in seiner Lieferkette im Hinblick auf Risiken bei Menschenrechten, Umweltschutz und Korruption.

„Wir sind davon überzeugt, dass ein nachhaltiges Lieferantennetzwerk ein Garant für langfristigen Unternehmenserfolg ist. Nachhaltigkeit wird zum entscheidenden Geschäftsfaktor“, meint Stefan Sommer, Vorstand für Komponente und Beschaffung:

Beim Sustainability Rating geben die Zulieferer auf Basis eines Fragebogens und mitgelieferter Dokumente zunächst eine Selbsteinschätzung zu ihrem Nachhaltigkeitsverhalten ab. Die Angaben und Dokumente werden von qualifizierten Dritten überprüft. Bei Zweifeln finden Kontrollen vor Ort statt. Kommt es zu Verfehlungen in den Bereichen Umwelt/Soziales oder Korruption, führen diese zum Ausschluss von der Auftragsvergabe, skizziet der Hersteller das Prozedere weiter.

Die Durchsetzung der Standards in die oft tief gestaffelten Lieferketten sei aber tatsächlich nur bei direkten Vertragspartnern möglich, wie Hiltrud D. Werner, Vorständin für Integrität und Recht betont. „Diesen Hebel nutzen wir in der Lieferkette prioritär, indem wir von unseren Vertragspartnern fordern, unsere Anforderungen wiederum an ihre Partner weiterzugeben“, so Werner.

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