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Vorfahrt für Güterzüge?

Der Verkehrsministerrat in Luxemburg wird trotz Bedenken von deutscher Seite voraussichtlich eine Einigung über das hoch umstrittene EU-Bahnfrachtnetz treffen.
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Redaktion (allg.)
Die EU-Kommission will mit ihrer Verordnung über die Einrichtung von Güterverkehrskorridoren die Wettbewerbsfähigkeit des Schienenverkehrs gegenüber anderen Verkehrsträgern steigern und dem Schienengüterverkehr eine deutliche Priorität gegenüber dem Personenverkehr auf Schienen einräumen. Der aktuelle Kompromissvorschlag der tschechischen Ratspräsidentschaft sieht bereits Änderungen gegenüber dem ursprünglichen Kommissionsvorschlag im Hinblick auf höhere Flexibilität bei den Vorrangregeln und Ausweisung von Kapazitätsreserven vor. Zudem sieht der Kompromissvorschlag der Präsidentschaft vor, dass drei Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung acht Güterverkehrskorridore in der EU eingerichtet sein sollen. Deutschland wäre dem Kompromissvorschlag zu Folge an den drei Güterverkehrskorridoren Rotterdam-Duisburg-Basel-Genua, Stockholm-Hamburg-Innsbruck-Palermo und Rotterdam-Berlin-Warschau beteiligt.
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