VW Crafter: Schmitz Cargobull plant Kühlaufbau für Transporter

Wachstumsmarkt Verteilerverkehr: Der Trailer- und Aufbautenhersteller Schmitz Cargobull liefert ab 2017 einen eigenen Kühlaufbau für den VW Crafter.
Schmitz Cargobull will mit seinen Ferroplast-Kühlpaneelen ab 2017 auch einen Kühlaufbau für den neuen VW Crafter anbieten. | Foto: Schweikl
Schmitz Cargobull will mit seinen Ferroplast-Kühlpaneelen ab 2017 auch einen Kühlaufbau für den neuen VW Crafter anbieten. | Foto: Schweikl
Tobias Schweikl

Der Trailer- und Aufbautenhersteller Schmitz Cargobull hat den Verteilerverkehr und die Letzte Meile als strategisches Geschäftsfeld ausgemacht. Neben seinen bisherigen Lösungen im Bereich Kofferaufbauten für Verteiler-Lkw will das Unternehmen künftig auch in den Markt der leichten Nutzfahrzeuge zwischen 3,5 und 5,5 Tonnen einsteigen. Bereits ab 2017 will man einen Kühlaufbau für den VW Crafter anbieten. Die Zusammenarbeit mit weiteren Fahrzeugherstellern sei geplant, konnte aber noch nicht bestätigt werden. Der Markt ist bislang von kleineren Herstellern geprägt.
Der von Volkswagen erstmals komplett selbst entwickelte neue VW Crafter wird in dem eigens dafür errichteten Werk in Poznan (Polen) gefertigt. Schmitz Cargobull hat nach eigener Aussage die Genehmigung erhalten, dieses Werk mit seinen Kühlaufbauten zu beliefern. Das Unternehmen hat deshalb sein Ferroplast-Kühlpanelwerk in Berlin bereits auf die Fertigung der neuen, kleineren Kühlpaneele umgestellt, die für die leichten Nutzfahrzeuge geeignet sind.
Auch für den Kühlaufbau des Crafter sollen die Kühlpaneele aus dem schweren aber robusten Ferroplast-Material bestehen. Allerdings in abgewandelter, leichterer Form, um die Nutzlast bei den kleinen Fahrzeugen nicht zu sehr einzuschränken.

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