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VW-Dieselaffäre: Ex-Vorstandschef Müller als Zeuge vor Gericht

(dpa) Auch Jahre nach dem Auffliegen der VW-Dieselaffäre bleibt es bei der Frage: Wer wusste wann was? Im milliardenschweren Anlegerprozess soll nun ein weiterer früherer Konzernboss als Zeuge aussagen.

Ein Volkswagen parkt vor der Stadthalle Braunschweig. Dort wird seit Jahren um möglichen Schadenersatz nach den Abgasmanipulationen gerungen. | Bild: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Volkswagen parkt vor der Stadthalle Braunschweig. Dort wird seit Jahren um möglichen Schadenersatz nach den Abgasmanipulationen gerungen. | Bild: Julian Stratenschulte/dpa
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Tobias Schweikl

Im Investorenprozess zur VW-Dieselaffäre soll am Mittwoch (10.00 Uhr) erneut ein früher Vorstandschef des Autobauers als Zeuge vor Gericht aussagen. Nach Herbert Diess ist in der Braunschweiger Stadthalle die Befragung von Matthias Müller geplant.  Der 70-Jährige war Nachfolger von Martin Winterkorn, der 2015 wenige Tage nach dem Auffliegen des Manipulationsskandals als Chef des Autobauers zurückgetreten war.

Das Braunschweiger Oberlandesgericht verhandelt in dem Verfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMug) über möglichen Schadenersatz von Anlegern. Sie hatten durch «Dieselgate» Kursverluste in Milliardenhöhe erlitten.

Nach mehreren Jahren Verfahrensdauer will das Gericht mehr als 80 Zeugen hören. Auf der Zeugenliste steht nach Diess und Müller auch Winterkorn. Für den Beginn seiner Aussage ist derzeit der 14. Februar angesetzt.

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