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VW Nutzfahrzeuge: Der Crafter schultert jetzt schwere Lasten

Hersteller rundet das Programm mit dem Heck- und Allradantrieb ab und stößt bis in den 5-Tonnen-Bereich vor. Auch hier soll der Crafter Maßstäbe setzen. Bis acht Tonnen Zuggesamtgewicht,
Schweres Kaliber: Der Crafter greift jetzt auch im Segment bis 5,0 Tonnen an, mit Zwillingsbereifung an der Hinterachse. Drei Chromstreifen im Grill gibt's aber als Option für alle Modelle. | Foto: VWN
Schweres Kaliber: Der Crafter greift jetzt auch im Segment bis 5,0 Tonnen an, mit Zwillingsbereifung an der Hinterachse. Drei Chromstreifen im Grill gibt's aber als Option für alle Modelle. | Foto: VWN
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Johannes Reichel

VW Nutzfahrzeuge hat das Programm des Crafter erweitert und jetzt auch die schwereren Varianten von 3,5 bis 5,0 Tonnen mit Heckantrieb sowie das Allrad-Modell vorgestellt. Damit ist die Palette des neuen Transporters fast komplett. Im nächsten Jahr reicht der Hersteller noch eine für Wohnmobil- und Kofferaufbauhersteller wichtige Top-Variante mit 5,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht nach sowie eine Version mit breiter Hinterachseinzelbereifung statt der beim 5,0-Tonner sonst üblichen Zwillingsachse. Die Heckantriebsversionen sind ab 3,5 Tonnen Gesamtgewicht erhältlich und sollen etwa 100 Kilogramm schwerer sein als die Frontantriebsmodelle. Im Maximalfall ist eine Anhängelast von 3.500 Kilogramm möglich, bei einem zulässigen Zuggesamtgewicht von 8.000 kg. Zudem liegt die Ladekante zehn Zentimeter höher, der Laderaum fällt entsprechend etwa einen halben Kubikmeter kleiner aus. Aufgrund der Koppelung an eine Kardanwelle ist der 2,0-Liter-TDI-Motor im RWD-Crafter längs eingebaut. Bei der ersten Runde mit einem 5,0-Tonner mit Zwillingsbereifung erwies sich der Crafter auch als Hecktriebler als sehr leises Fahrzeug. Neu im Sortiment ist auch der mit Haldexkupplung ausgerüstete Allrad auf Basis des FWD-Modells, der exzellente Traktion bietet und den VW Nutzfahrzeuge in drei Längen und damit drei Antriebsversionen anbietet. Mehr Vielfalt geht dann wohl wirklich nicht bei einem Transporter. Mal sehen, wie Daimler da im nächsten Jahr mit dem Sprinter kontern kann.

Den kompletten Fahrbericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe von LOGISTRA.

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