VW Nutzfahrzeuge: Ladepark für 450 E-Autos vollendet

Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies informiert sich über Ladeinfrastruktur bei VWN VWN CEO Carsten Intra. Der sieht "einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende in Hannover.“ Mitarbeitende laden Strom aus regenerativen Energiequellen vom Betreiber, der VW-Tochter Elli.

Neue Energie für Hannover: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (Foto re.) weiht symbolisch eine Schnellladesäule am VWN Werk gemeinsam mit (v.r.n.l.) Produktionsvorstand Josef Baumert, CEO Carsten Intra, dem Betriebsratsvorsitzenden Stavros Christidis und dem Mitglied der Elli-Geschäftsführung, Mark Moeller. | Foto: VWN
Neue Energie für Hannover: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (Foto re.) weiht symbolisch eine Schnellladesäule am VWN Werk gemeinsam mit (v.r.n.l.) Produktionsvorstand Josef Baumert, CEO Carsten Intra, dem Betriebsratsvorsitzenden Stavros Christidis und dem Mitglied der Elli-Geschäftsführung, Mark Moeller. | Foto: VWN
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Die Hannoveraner VW-Konzernmarke Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat den Ausbau der Ladeinfrastruktur am Standort Hannover abgeschlossen. Den Beschäftigten der Marke stehen jetzt insgesamt 450 Ladepunkte im und um das Werk zur Verfügung. Der Strom für die E-Fahrzeuge kommt aus regenerativen Quellen, Betreiber der Säulen ist die Volkswagen-Tochter „Elli“, ein Anbieter von Energie- und Ladelösungen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies nahm gemeinsam mit dem VWN Vorstand und Betriebsrat nun symbolisch eine Hochleistungsladesäule in Betrieb.

„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine strategische Säule, um die E-Mobilität konsequent voranzutreiben. Mit 450 Ladepunkten an unserem Stammwerk leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende in Hannover. Und mit dem ID. Buzz bauen wir hier auch das passende Fahrzeug dazu", erklärte “, sagt VWN CEO Carsten Intra.

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies sieht in einem breiten Lade-Angebot den Schlüssel, um E-Mobilität praktisch und effizient in den Alltag zu integrieren. Das gelte insbesondere auch für die Fahrten, die mit der Arbeit zusammenhängen.

"So ein engmaschiges Netz an Ladepunkten an Unternehmensstandorten ist ein essentieller Schritt auf dem Weg zu einer klimaschonenden und auf Dauer günstigen individuellen Mobilität", meinte Lies weiter. 

Stavros Christidis, Vorsitzender des Betriebsrats VWN sieht den ID. Buzz als das zentrale Element der Standortbelegung. Daher sei eine Ladeinfrastruktur mit grünem Strom "erfolgskritisch", um das Wachstum in der Elektromobilität abzusichern. Es brauche beides, für "sichere Beschäftigung und eine ökologisch nachhaltige Zukunft.“

„Unser Ziel ist es, Elektromobilität allen zugänglich zu machen. Mit unserem Ladeservice bieten wir heute schon den Zugang zu deutlich mehr als 400.000 Ladepunkten in Europa", bekräftigte Mark Moeller, Geschäftsführer (CTO) der Konzern-Marke ELLI.

Josef Baumert, Mitglied des Markenvorstands für Produktion und Logistik bei VWN ergänzte den zeitlichen Rahmen der Ladeinfrastruktur-Strategie, bei dem man sich vor sechs Jahren das ambitionierte Ziel gesetzt habe, 450 Ladepunkte aufzubauen. Man sei nun ein Jahr schneller fertig, als ursprünglich geplant, trotz andauernder Krisen.

Auf den Parkplätzen für Beschäftigte stehen insgesamt 297 Ladepunkte zur Verfügung, 153 sind auf dem Werksgelände installiert. Der Großteil sind AC-Ladesäulen (Wechselstrom) mit 11 bis 22 Kilowatt (kW) Ladeleistung. Deutlich schneller geht der Ladevorgang bei fünf DC-Ladesäulen (Gleichstrom), bei denen man die Batterien eines E-Fahrzeugs mit der Ladekapazität von bis zu 150 kW laden kann. Betreiber des Ladeparks ist die VW-Ladestrom-Marke „Elli“, die mit 400.000 Ladepunkten Zugang zum größten Ladenetz in Europa anbietet, der mehr als 800 Anbieter in 27 Ländern umfasst. Zudem hält man in Europa ein breites Portfolio an Energie- und Ladelösungen vor. Die aktuelle Produktpalette umfasst unter anderem Ladelösungen für Privatkunden und Unternehmen.