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VW stellt erste mobile Schnellladesäulen auf

Die Konzerntochter VW Components realisiert ein Pilotprojekt mit mobilen Ladeeinheiten, die sowohl AC als auch DC-Strom liefern und schnell platziert werden können.

Schnell und flexibel: Wie eine Powerbank sollen die mobilen Ladesäulen von VW Components funktionieren, deren erste Exemplare jetzt in Wolfsburg aufgestellt wurden. | Foto: VW
Schnell und flexibel: Wie eine Powerbank sollen die mobilen Ladesäulen von VW Components funktionieren, deren erste Exemplare jetzt in Wolfsburg aufgestellt wurden. | Foto: VW
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Die Volkswagen Group Components hat in den vergangenen Wochen seine ersten mobile Schnellladesäulen im Stadtgebiet von Wolfsburg verteilt. Die Aktion ist ein Teil des Geburtstagsgeschenks von Volkswagen an die Bürger der Stadt Wolfsburg, die an den flexiblen Stromspeichern für 80 Wochen kostenfrei laden können. Neun der insgesamt zwölf Säulen seien in der ersten Phase des Pilotprojekts fest an das Stromnetz angeschlossen, drei weitere werden flexibel zum Beispiel bei Großveranstaltungen eingesetzt. Neben dem normalen Laden (AC) sei auch Schnellladen (DC) mit bis zu 100 kW möglich. Die Standorte für die neun Schnellladesäulen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen der Volkswagen Group Components, der Stadt Wolfsburg und der Wolfsburg Wirtschaft und Marketing GmbH (WMG) festgelegt. Drei weitere Ladesäulen sollen flexibel etwa bei Veranstaltungen eingesetzt werden.

„Ein wesentliches Ziel der Initiative #WolfsburgDigital ist es, Wolfsburg zur Modellstadt für urbanes Laden zu machen. Mit dem Aufstellen der flexiblen Ladesäulen gehen wir den nächsten Schritt in diese Richtung und bieten den Bürgerinnen und Bürgern weitere Möglichkeiten, ihr E-Fahrzeug im Stadtgebiet zu laden“, erklärt Dennis Weilmann, Dezernent für Wirtschaft, Digitales und Kultur, Stadt Wolfsburg.

Kompakte Powerbank: Fast überall aufstellbar

Die mobile Schnellladesäule lasse sich dank kompakter Maße fast überall aufstellen. Mit Anschluss an das Niederspannungsnetz wandle sie sich zu einem festen Ladepunkt, ohne den baulichen Aufwand einer vergleichbaren fest installierten Schnellladesäule. Das verbaute Batteriepack ermögliche aber eine Netzentkoppelung durch Pufferspeicherung der Energie und damit eine Entlastung des Stromnetzes speziell zu Spitzenzeiten. Werde regenerativ erzeugter Strom in die Ladesäule gespeist und zwischengespeichert, ermögliche das CO2-neutrale Mobilität. Um die Nachhaltigkeit zu erhöhen, sei die Säule zudem so ausgelegt, dass sich alte Batterien aus Elektroautos als Energiespeicher verwenden ließen. Dank Schnelllade­technik können E-Autos aktuell mit bis zu 100 kW geladen werden. Die Säulen könnten auch eine Option für Betriebsgelände oder Logistikareale sein, wenn ohne größeren baulichen Aufwand Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge geschaffen werden sollen.

 

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