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Wasserstoff-Lkw: Rewe schickt eigenes Fahrzeug auf die Straße

Ein Hyundai Xcient Fuel Cell ist der erste eigene wasserstoffbetriebene Lkw, den der Lebensmittelhändler Rewe in einen Praxistest schickt. Das Fahrzeug ist Teil eines Unternehmensprojektes zu alternativen Antrieben im Lieferverkehr. 

Der H2-Lkw soll pro Jahr rund 58.000 Kilogramm CO2 einsparen. (Bilder: Rewe)
Der H2-Lkw soll pro Jahr rund 58.000 Kilogramm CO2 einsparen. (Bilder: Rewe)
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Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Nadine Bradl)

Ende Januar rollte der neue Wasserstoff-Brennzellen-Lkw Hyundai Xcient Fuel Cell das erste Mal vom Gelände des Logistikzentrums der Rewe Region West in Köln-Langel. Damit geht das Unternehmen nach eigenen Angaben den nächsten Schritt in einen emissionsarmen Güterverkehr. Denn nach Hochrechnungen des Unternehmens können alleinig durch den Einzeleinsatz des neuen Lkw pro Jahr circa 58.000 Kilogramm CO2 im Vergleich zu einem herkömmlichen Diesel-Lkw eingespart werden.

Das Fahrzeug hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 27 Tonnen, 18 Europaletten-Stellplätze und eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Mit der zugehörigen Kühlzelle kann es wie ein konventioneller Lkw eingesetzt werden und auch kühl- oder tiefkühlpflichtige Produkte ausliefern.

Betankt wird der H2-Lkw mit grün produziertem Wasserstoff und sei so 100 Prozent emissionsfrei unterwegs. Der Verbrauch liegt bei etwa acht Kilogramm Wasserstoff pro 100 Kilometer, die Betankung erfolgt an den nahe liegenden H2-Tankstellen. Eine Vollbetankung (32 Kilogramm Wasserstoff) dauert rund elf Minuten.    

„Wir freuen uns auf das neue Fahrzeug und sind sehr stolz darauf, unsere Erfahrungen in das gesamte Projekt der Rewe Group einbringen zu können“, sagt Eric Berendonk, Technikleiter Rewe Logistikregion West. „Dies ist ein weiterer Schritt in unserer zukunftsweisenden Unternehmenspolitik“, fügt er hinzu.

Rewe führt im laufenden Jahr diverse Tests zu alternativen Antriebsformen durch. Dabei werden unter anderem prozessuale Auswirkungen und Verbrauchskennziffern analysiert. Die Ergebnisse bilden die Basis für die zukünftigen Entscheidungen bei den Flottenbeschaffungen. 

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