Wasserstoffnutzung in der Intralogistik: Still produziert eigene Brennstoffzellen

Der Flurförderzeughersteller Still startet ab dem kommenden Jahr eine eigene Brennstoffzellenfertigung. Man wolle künftig in Sachen Wasserstoffinfrastruktur alles aus einer Hand anbieten.

Mit Hydrogentle kann Still das Thema Brennstoffzelle ganzheitlich anbieten. Flurförderzeugen die „Fuell Cell Ready“ sind, Brennstoffzelle, Service und die gesamte Wasserstoffinfrastruktur. | Bild: Still
Mit Hydrogentle kann Still das Thema Brennstoffzelle ganzheitlich anbieten. Flurförderzeugen die „Fuell Cell Ready“ sind, Brennstoffzelle, Service und die gesamte Wasserstoffinfrastruktur. | Bild: Still
Tobias Schweikl

Ab dem Jahr 2023 will der Hamburger Flurförderzeughersteller Still ein eigenes 24-Volt-Brennstoffzellensystem für Lagertechnikfahrzeuge auf den Markt bringen, das im Stammwerk in Hamburg produziert wird. Dank einer Kooperation in Sachen Wasserstoffinfrastruktur könne man dem Kunden dann alles aus einer Hand anbieten, so das Unternehmen. Flurförderzeuge von Still seien nun nicht mehr nur „Li-Ion Ready“, sondern auch „Fuel Cell Ready“. Das bedeute, dass der Kunde zwischen den verschiedenen Energieträgern wählen könne, ohne auf ein bestimmtes Fahrzeug festgelegt zu sein.

„Die Brennstoffzellentechnologie ist derzeit mit Sicherheit das innovativste Standbein von Still“, erläutert Frank Müller, Senior Vice President Still Brand Management. „Insbesondere mit Blick auf die aktuellen Krisen räumen wir dieser Technologie sehr große Chancen ein.“

Partner von Still bei der Brennstoffzellentechnologie ist die Hydrogentle GmbH, ein Hamburger Ingenieurbüro, das Sonderanlagenbau projektiert, Machbarkeitsanalysen erstellt und Kunden zum Thema Wasserstoffinfrastruktur berät.

„Wasserstoff in all seinen Facetten ist kompliziert“, so Axel Poblotzki, Geschäftsführer der Hydrogentle GmbH. „Wir simplifizieren das Thema und machen wasserstoffbasierte Lösungen in jeder Skalierung greifbar.“

Ganzheitlich bedeute hier, dass der Kunde für die Bereitstellung der passenden Flurförderzeuge, der Brennstoffzelle, dem Service und der gesamten Wasserstoffinfrastruktur nur einen Ansprechpartner benötige.

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