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Wechselbrücken: Studenten optimieren Umschlag von CargoNetwork

Logistik-Studenten der Hochschule Darmstadt haben den Umschlagsvorgang von CargoNetwork auf dem Rangierplatz in Niederaula analysiert und Verbesserungen erarbeitet.
Eine zwölfköpfige Studentengruppe der Hochschule Darmstadt hat Optimierungsvorschläge für die Betriebsabläufe auf dem Rangierplatz von CargoNetwork in Niederaulazu entwickelt. | Foto: CargoNetwork
Eine zwölfköpfige Studentengruppe der Hochschule Darmstadt hat Optimierungsvorschläge für die Betriebsabläufe auf dem Rangierplatz von CargoNetwork in Niederaulazu entwickelt. | Foto: CargoNetwork
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Tobias Schweikl

Studierende des Studiengangs Logistik-Management aus dem Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Darmstadt haben die Betriebsabläufe auf dem Rangierplatz der CargoNetwork GmbH & Co KG in Niederaula analysiert. Das Speditionsunternehmen bietet Transporte mit Wechselbrücken für externe Auftraggeber. Dafür führt CargoNetwork Ladungen unterschiedlicher Auftraggeber zusammen und vermeidet so Leerfahrten. Um das zu ermöglichen, steuern jede Nacht zwischen 21:30 Uhr und 3:00 Uhr rund 70 bis 90 Lkw den Umschlagpunkt in Niederaula an. Dort tauschen sie Ladungsträger untereinander aus. Sie stellen beladene Wechselbrücken ab und brücken je nach Tour eine bis zwei Wechselbrücken wieder auf.
Im Rahmen des Moduls „Management von Logistikprojekten“ erhielt eine zwölfköpfige Gruppe die Aufgabe, Optimierungsvorschläge zu entwickeln. Dazu legten sich die jungen Leute buchstäblich auf die Lauer: Sie beobachteten das rege nächtliche An- und Abfahren und arbeiteten erste Lösungen aus. Diese testeten sie bei einem weiteren Besuch vor Ort. Mit grünen und roten Schildern simulierten die Studierenden ein Ampelsystem, um den Verkehr der ein- und ausfahrenden Lkw zu regulieren. Weiterhin testeten sie ein Kamera-Tracking-System, das in der späteren Umsetzung die Nummern der ankommenden Wechselbrücken scannt und selbständig in das System von CargoNetwork einspeist. Damit soll es die Mitarbeiter in der Disposition entlasten.
Jürgen Klein, Geschäftsführer von CargoNetwork, war erstaunt, wie schnell sich die Studenten in die Thematik eingearbeitet haben. „Sie haben unkonventionelle Lösungsvorschläge entwickelt und auch bereits erprobt. Das Projekt stellt einen gelungenen Wissenstransfer zwischen Hochschule und Wirtschaft dar“, lobte er. Das Unternehmen wird nun genauer prüfen, ob sich die Lösungen umsetzen lassen. Auch Mikkel Moeller, der Leiter der Projektgruppe, ist mit den Ergebnissen und dem Verlauf sehr zufrieden: „Dank der Unterstützung von CargoNetwork und den Professoren der Hochschule Darmstadt ist ein tolles Projekt zustande gekommen. Wir sind froh, dass Firmen wie CargoNetwork unseren Studenten die Möglichkeit bieten, schon früh im Studium praxisrelevante Erfahrungen zu sammeln.“

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