Wegen Corona: Deutscher Materialfluss-Kongress 2022 ist abgesagt

Die 30. Ausgabe des Fachkongresses wird wegen der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund der Coronapandemie auf das kommende Jahr verschoben.

Der 30. Deutsche Materialfluss-Kongress, der in diesem Jahr in Präsenz hätte stattfinden sollen, wurde coronabedingt auf das kommende Jahr verschoben. (Archivbild: VDI Wissensforum)
Der 30. Deutsche Materialfluss-Kongress, der in diesem Jahr in Präsenz hätte stattfinden sollen, wurde coronabedingt auf das kommende Jahr verschoben. (Archivbild: VDI Wissensforum)
Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Sandra Lehmann)

Der 30. Deutsche Materialfluss-Kongress, der am 31. März und am 1. April 2022 in Garching bei München als Präsenzveranstaltung hätte über die Bühne gehen sollen, wurde vom Programmausschuss der Fachveranstaltung abgesagt. Nach eigenen Angaben hätte sich der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), Organisator des Kongresses, nach intensiver Diskussion dazu entschlossen, die Jubiläumsausgabe der Veranstaltung auf das kommende Jahr zu verlegen. Der nächste Deutsche Materialfluss-Kongress soll nun am 23. und 24. März 2023 stattfinden. Angesichts der weiter fortbestehenden Coronapandemie und der damit verbundenen unsicheren Lage für Präsenzveranstaltungen habe sich der VDI außerdem dafür entschieden, für das kommende Jahr ein hybrides Veranstaltungskonzept zu entwickeln. So soll eine weitere Absage ausgeschlossen werden.

Vonseiten des VDI hieß es zu den Gründen, dass der Deutsche Materialfluss-Kongress von Präsenz und persönlicher Begegnung lebe, weshalb die Macher bewusst eine Veranstaltung mit Publikum erwogen hätten. Die anhaltende Planungsunsicherheit angesichts steigender Inzidenzen zu Beginn dieses Jahres – am Veranstaltungsort in Bayern aktuell mit Rekordwerten – habe die Organisatoren jedoch gezwungen nun erneut und wider aller Erwartungen im Vorjahr, auf den Branchentreff im Jahr 2022 in der angestrebten Form zu verzichten. Weil der VDI den persönlichen Austausch im Rahmen des Kongresses nach eigenen Angaben im Fokus sieht, hat sich der Programmausschuss gegen eine Onlinevariante entschieden. Diese würde dem Programm und dem starken Charakter des Kongresses nicht gerecht werden, so ein Sprecher des VDI.

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