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Wegen günstigerer Haftungsregeln: BWVL empfiehlt DTLB statt ADSp

Nach dem Abbruch der Verhandlungen über die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen ADSp empfiehlt der BWVL die Anwendung der Verladerregeln DTLB.
Nach dem Ende der Verhandlungen über die neuen ADSp arbeiten Verlader und Spediteure nun ohne einheitliches Regelwerk zusammen. | Foto: Schweikl
Nach dem Ende der Verhandlungen über die neuen ADSp arbeiten Verlader und Spediteure nun ohne einheitliches Regelwerk zusammen. | Foto: Schweikl
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Tobias Schweikl

Der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V. (BWVL) zeigt sich überzeugt, dass sich die gemeinsam mit den Verladerverbänden BDI, HDE und BGA entworfenen Deutschen Transport- und Lagerbedingungen (DTLB) durchsetzen werden. Die DTLB räumten laut BWVL die Kritikpunkte aus, die von Verladerseite an den ADSp in den letzten Jahren immer wieder bemängelt worden seien. Hierbei gehe es unter anderem um All-in-Preise, die durchgehende Haftung von der Übernahme bis zur Ablieferung nach den gesetzlichen Vorschriften und um die umstrittene Haftung für nautisches Verschulden. „Wir wollen, dass das angewandt wird, was der Gesetzgeber ins Handelsgesetzbuch geschrieben hat“, so BWVL-Präsident Jochen Quick. Eine Abbedingung oder Verringerung der gesetzlichen Haftung, wie die ADSp sie vorsahen, sei nicht mehr akzeptabel. Verlader sollten die DTBL nutzen, weil diese die für sie nachteiligen Regelungen in den ADSp insgesamt vermeiden und sie angemessene Haftungsregelungen vorsehen würden.
Der BWVL räumt ein, dass er ein gemeinsames Bedingungswerk mit der Speditionsseite für wünschenswert gehalten hätte. Letztlich hätten sich die Spedition aber bei einer Reihe von Positionen zu unbeweglich gezeigt. Die Empfehlung eines eigenen Bedingungswerks auf Verladerseite sei die einzige mögliche Lösung gewesen.

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