Weniger Unfälle und Ausfallzeiten: Module Health und Safety ergänzen Optifleet

Beim Nutzfahrzeughersteller Renault Trucks ergänzen zwei neue Module die Flottenmanagementlösung Optifleet. Health und Safety sollen Unfälle verhindern und ungeplante Ausfallzeiten reduzieren.

Über insgesamt fünf Module, die sich laut Renault unabhängig voneinander aktivieren lassen, verfügt Optifleet nun. (Foto: Renault Trucks)
Über insgesamt fünf Module, die sich laut Renault unabhängig voneinander aktivieren lassen, verfügt Optifleet nun. (Foto: Renault Trucks)
Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Die Flottenmanagementlösung Optifleet von Renault Trucks erhält zwei neue Module namens Health und Safety. Sie sollen dazu dienen, Unfälle und ungeplante Ausfallzeiten zu reduzieren. Optifleet hat nun fünf Module.

  • Das Modul Check soll Transportunternehmern dabei helfen, den Kraftstoff- und Energieverbrauch der Lkw zu kontrollieren und zu optimieren sowie die gesamten CO2-Emissionen zu reduzieren. Zudem lässt sich laut Herstellerangabe die Leistung der Fahrer in Bezug auf umweltbewusstes Fahren analysieren und deren Entwicklung verfolgen. Auch der Ladezustand der Batterien von E-Fahrzeugen soll sich damit in Echtzeit abrufen lassen.
  • Das Modul Map dient der Geolokalisierung von Lkw in Echtzeit. Dem Flottenmanager soll es helfen, die Touren zu optimieren und die Kunden über die genaue Ankunftszeit des Zustellers zu informieren.
  • Das Modul Drive bietet laut Renault die Möglichkeit, die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer zu verfolgen. Die Daten des Fahrtenschreibers und der Fahrerkarten können auch aus der Ferne heruntergeladen werden, so der Hersteller. Das soll die Administration vereinfachen.
  • Das neue Modul Health soll die Warn- und Kontrollleuchten, die auf den Fahrzeug-Displays erscheinen, übermitteln - per Echtzeitbenachrichtigung auf dem Optifleet-Portal beziehungsweise über eine E-Mail-Benachrichtigung. So soll der Fuhrparkmanager eine Planung der entsprechenden Wartungsarbeiten vornehmen und mögliche Ausfallzeiten der Lkw verhindern können.
  • Ebenfalls neu: das Modul Safety, welches Vorfälle bei den Sicherheitssystemen des Fahrzeugs, zum Beispiel beim Notbremsassistenten (AEBS), der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) oder beim Spurhalteassistenten (LDWS) kontrollieren soll. Zudem erkennt es nach Angaben von Renault übermäßige Brems- beziehungsweise Beschleunigungsvorgänge. Die Daten werden wiederum in Echtzeit auf das Optifleet-Portal übertragen oder per E-Mail versandt und sollen eine objektive Analyse der Fahrweise ermöglichen. Dies dient laut Hersteller dazu, die Fahrer entsprechend zu sensibilisieren und zu einer Verringerung des Unfallrisikos und des vorzeitigen Verschleißes von Fahrzeugteilen beizutragen.

Renault zufolge lassen sich die Module je nach Anforderung unabhängig voneinander aktivieren. Die Module Check, Map, Drive, Health und Safety sind für die Baureihen Renault Trucks T, C und K verfügbar (Dieselantrieb). Die Module Check, Map und Drive gibt es für die Baureihen Renault Trucks D und D Wide (Elektro- und Dieselantrieb). Optifleet ist nach Aussage von Renault zudem mit Lkw anderer Marken kompatibel.

Für Transportunternehmen, die die Daten von Optifleet in ihre eigene Flottenmanagement-Software integrieren möchten, besteht eine Zugriffsmöglichkeit auf Programmier- beziehungsweise Anwendungsschnittstellen, so die Unternehmensangaben.

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