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Zwischenfazit: Brennstoffzellen-Stapler funktionieren bei BMW

Knapp ein Jahr nach der offiziellen Übergabe von vier Routenzugschleppern und fünf Gabelstaplern mit Brennstoffzellen-Hybridantrieb an das Werk der BMW Group in Leipzig zieht Linde Material Handling Anfang November eine positive Zwischenbilanz.
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Tobias Schweikl

Die bei der Teileversorgung im "BMW i"-Karosseriebau des Werkes Leipzig zum Einsatz kommenden Flurförderzeuge mit Brennstoffzellen-Hybridantrieb übernehmen die gleichen Transportaufgaben wie ihre Pendants mit Blei-Säure-Akku in anderen Werksteilen. Die eingesetzten Stapler "Linde E25 HL" und "Linde E35 HL" mit 2,5 und 3,5 Tonnen Tragfähigkeit etwa verfügen über ein neu entwickeltes Brennstoffzellensystem, das 80 Volt Spannung liefert.
Linde Material nutzt die Erkenntnisse aus dem Test, um Antriebskonzept und Stapler weiter zu optimieren. So wurde mittlerweile die Brennstoffzellen-interne Software mehrmals überarbeitet. Wie sich diese Optimierungen auswirken, dokumentiert der Lehrstuhl fml der Technischen Universität München. Dort werden kontinuierlich die einzelnen Ereignismeldungen und Serviceberichte ausgewertet und in Verbindung mit dem Wartungsaufwand die technische Verfügbarkeit der Geräte ermittelt. Zusammen mit der zeitlichen Bewertung der Handhabungsschritte während der Wasserstoffbetankung ergibt sich daraus die Einsatzverfügbarkeit der Brennstoffzellenstapler.
Anhand der im Projekt gewonnenen Erfahrungen wurden am Lehrstuhl fml zusammen mit den Projektpartnern zudem Leitlinien für den Einsatz von wasserstoffbetriebenen Flurförderzeugen entwickelt, um zukünftigen Anwendern die Anschaffung und den Betrieb inklusive der dafür notwendigen Infrastruktur und Genehmigungen zu erleichtern.

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